Infigast® Tropfen

Infigast® Tropfen

Infigast® Tropfen

Homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Verdauungsorgane.

Zusammensetzung:

10,0 ml enthalten (arzneilich wirksame Bestandteile):

Carduus marianus Ø 0,130 ml
Chamomilla recutita Ø 0,185 ml
Potentilla anserina Ø 0,190 ml
Pulsatilla pratensis Dil. D3 0,115 ml
Sulfur Dil. D8 0,120 ml
Sonstige Bestandteile:

Ethanol 43 % (m/m)

Darreichungsform und Inhalt:

Bei Infigast® Tropfen handelt es sich um eine Mischung, die in Tropfflaschen zu 20, 50 und 100 ml erhältlich ist.

Gegenanzeigen:

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Infigast® Tropfen nicht oder nur nach sorgfältiger Prüfung durch Ihren Arzt anwenden dürfen.
Infigast® Tropfen dürfen bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Mariendistelfrüchte und/oder andere Korbblütler sowie einen der sonstigen Bestandteile von Infigast® Tropfen nicht eingenommen werden.
Siehe auch unter Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:

Bei Schwarzfärbung des Stuhls oder Gelbsucht ist ein Arzt aufzusuchen.
Was müssen Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält 50 Vol.-% Alkohol.
Bei Anwendung bei Jugendlichen ist der Alkoholgehalt zu beachten.

Wechselwirkungen:

Für Infigast® Tropfen sind keine Wechselwirkungen bekannt.
Allgemeiner Hinweis:
Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:

Soweit nicht anders verordnet:
Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 5 Tropfen einnehmen.
Eine über eine Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.
Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich je 5 Tropfen einnehmen.
Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.
Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Überdosierung:

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig oder zu viel Infigast®Tropfen eingenommen oder eine Anwendung vergessen haben?

Wenn Sie versehentlich einmal zu wenig oder zu viel eingenommen haben, so setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme von Infigast® Tropfen wieder wie üblich fort.

Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Nebenwirkungen:

Arzneimittel können neben den erwünschten Hauptwirkungen auch unerwünschte Wirkungen, sogenannte Nebenwirkungen, haben.
Bei der Anwendung dieses Arzneimittels werden selten gastrointestinale Beschwerden wie z.B. eine leicht laxierende Wirkung beobachtet.
Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag oder Atemnot, auftreten.
Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels:

Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf dem Etikett und der Faltschachtel aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!

Nicht über 25° C lagern.
Arzneimittel sorgfältig und für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Anwendungsgebiete:

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Verdauungsstörungen.
Hinweis: Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.